Über uns

Unser Verein öffnet seit 2016 Schulsportplätze im Wiener Augarten im Rahmen von Mehrfachnutzungsprojekten für die Allgemeinheit.

Unsere Vision ist es aus diesen Sportplätzen, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, integrative und inkludierende Begegnungsräume für sportbegeisterte Menschen zu machen. Die Öffnung der Sportplätze soll allen Menschen abseits des Vereinssports die Möglichkeit bieten kostenlos, unverbindlich und ohne Konsumzwang Sport zu betreiben. Jede*r, unabhängig von Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung ist willkommen. Wir möchten auf diesen Sportplätzen eine „Parksportkultur“ etablieren, die sich durch Fairplay, Offenheit, Respekt und inkludierendes Verhalten auszeichnet.

Inklusion: Öffentliche Sportinfrastruktur, wie zum Beispiel Fußballplätze, Basketballkäfige oder Beachvolleyballfelder in Parks, gehören zu den lebendigsten Räumen in der Stadt. Sie sind Begegnungsräume, in denen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozioökonomischen Status aufeinandertreffen und durch den Sport miteinander in Beziehung treten. Sport und die in diesem Raum entstehende „Sport-Gemeinschaft“ soll der Integration und der Inklusion aller sportbegeisterten Menschen dienen.

Um die Nutzung des Platzes wie beschrieben zu etablieren, wird der Platz nicht nur zugänglich gemacht, sondern durch organisierte Aktivitäten unterschiedlicher Art bespielt. Der Verein Parksportkultur baut zu diesem Zweck Kooperationen mit Organisationen auf, die Jugend- und Integrationsarbeit mit Sport verbinden, und lädt diese dazu ein den Platz unentgeltlich zu nutzen. Alle organisierten Aktivitäten sind jedoch der Öffentlichkeit zugänglich. Es gilt die Regel: „Jeder darf überall mitmachen“.

Partizipation: Als gemeinnütziger Verein, der einen üblicherweise geschlossenen Teil des öffentlichen Raums für die Allgemeinheit öffnet, entspricht es unserem Selbstverständnis im Sinne eines öffentlichen Auftrags zu agieren und somit die Nutzung dieses Raumes im Sinne aller zu gestalten. Daher möchten wir als „Grassroot Initiative“ dieses Vorhaben nach basisdemokratischen Prinzipien realisieren und allen interessierten Personen die Möglichkeit geben sich auf vielfältige Weise zu beteiligen.